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Food- und Weinblog

Mein Food- und Weinblog erzählt über Weine und Speisen aus aller Welt, die mir über den Weg und meistens über meine Küche gelaufen sind. Ein weiteres Thema sind die Weinreise-Tagebücher.

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chronologisch:

Bärlauch

Bärlauch mag ich grundsätzlich. Vor langer Zeit gingen wir mit den Kindern im feuchten Wald jeweils solchen pflücken. Wollten dann Pesto machen. Aber ich erinnere mich eher an Flops statt Tops. Den guten Knoblauchton gibt’s glaub nur bei sehr jungen Blättern. Wenn der Bärlauch schon älter ist, schmeckt er wie Gras. Auf meinem Arbeitsweg duftete es einst auch zwischen April und Mai nach dem knoblauchartigen Gewächs. Sogar in meinem Garten wächst im Frühling massenhaft so etwas, das wie Bärlauch aussieht und ich eher als Unkraut betrachtete. Aber es soll ja auch giftige Maiglöckchen geben, die fast gleich aussehen. Meiner duftet zwar nach Knoblauch, also wohl schon Bärlauch.

Trotzdem kaufte ich jetzt eine grosse Hand voll im Supermarkt und sah es vor zum würzen von ebenfalls im Supermarkt erhältlichen Kartoffel Gnocchi.

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Original USA Burger

Meine Tochter verbrachte in jungen Jahren ein super Austauschjahr in USA. South Dakota. Tiefste Provinz. Burger-Land. Ich war auch mal da. Seither gibt’s bei uns hie und da eine Burger Party.

Original USA Burger

USA (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 1kg Rindshackfleisch (für 8 Burger)
  • eine grosse handvoll Eisbergsalat
  • 4…6 Gewürzgurken (ich bin ein Fan von Kühne Gewürzgurken)
  • 1 Zwiebel
  • 2…3 Tomaten
  • Pfeffer
  • Salz
  • Olivenöl
  • Burgersaucen
  • 8 Burgerbrötchen

Vorbereitung:

  • Burgerbrötchen ggf. noch halbieren oder ganz durchschneiden.
  • Vor dem servieren auf den Innenseiten kurz auf dem Grill leicht rösten.
  • Zwiebel in feine Scheiben schneiden und in Ringe vereinzeln
  • Tomaten in dünne Scheiben schneiden
  • Gewürzgurken längs in feine Streifen schneiden
  • Eisbergsalat klein zupfen
  • Jede Zutat in ein Schüsselchen geben zum servieren
  • Das Hackfleisch von Hand etwas umkneten und 8 gleich grosse Stücke machen, idealerweise mit der Küchenwaage. Dann sehr flache Burger formen mit genügend Durchmesser – mindestens Durchmesser der Brötchen. Mit etwas Öl einreiben.

Zubereitung:

  • Den Gas-Grill vorheizen bis 200°C und dann die ersten 4 Burger je Seite 4…5 Minuten grillen. Dazwischen mehrmals stark flachdrücken. Flammen vermeiden.
  • Die erste Portion servieren und dann den Rest grillen.
  • Die Burger stellt nun jeder am Tisch selber zusammen:
    • Brötchenboden
    • Sauce
    • Burger
    • Tomaten, Zwiebeln, Gurken, Salat, Sauce
    • Brötchen-Deckel

Tipp:

  • Die Burger gehen auf in der Dicke. Deshalb wirklich flach formen (fingerdick = gut 1cm) und auf dem Grill mehrmals mit dem Grillwender flach drücken.
  • Pommes frites und/oder Salat dazu servieren.
  • Variante Cheeseburger: 1 Minute vor Grillende eine Weichkäse-Scheibe auf den Burger legen, die dann leicht schmilzt.
  • Orignal USA Burger werden weder mit Zwiebeln versetzt noch mit Gewürzen, Eiern oder Saucen.

Ich bin kein Snob, aber ein Weinfreak. Deshalb auch zum Hämbi gerne ein Weinchen. Der Argentinier aus rauhen Gebieten passt gut zum Wildwest Food.

  • La Mascota
  • Argentinien, Mendoza
  • 100% Malbec
  • Mascota Vineyards
  • Preis ca. CHF 17.-
  • Optimale Reife nach 4 Jahren

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ZH meets AG (vegi at its best)

Um es kurz zu machen: ich kochte heute ein Zürcher Geschnetzeltes mit Quorn statt Kalbfleisch und trank einen überraschenden Aargauer Wein dazu. Das Grundrezept ist einfach das Zürcher Geschnetzelte, das seit Jahren hier in meinem Blog steht.

Zürcher Geschnetzeltes mit Quorn

Schweiz (für 4 Personen)

Zutaten:

  • min. 500g Quorn-Geschnetzeltes (das sind meistens kleine Würfel). Wikipedia sagt dazu: Quorn ist der Handelsname für ein industriell hergestelltes Nahrungsmittel aus dem fermentierten Myzel des Schlauchpilzes Fusarium venenatum, das von Quorn Foods aus Großbritannien hergestellt und vermarktet wird.
  • 1 Zwiebel
  • max. 300g weisse Champignons
  • Zitronensaft
  • 2½ dl Kochrahm
  • 2 dl Weisswein
  • 2 dl Hühnerbouillon (Wasser mit 1 Esslöffel Bouillonpulver)
  • 5…7 Esslöffel Maizena Express (Stärke)
  • frische Petersilie
  • Öl
  • Butter
  • Salz
  • Pfeffer

Vorbereitung:

  • Champignons waschen, Stielende abschneiden, trocknen und in dünne Scheiben schneiden; mit Zitronensaft beträufeln.
  • Zwiebel und Petersilie klein hacken.

Zubereitung:

  • Das Quorn mit Salz und Pfeffer würzen und gut vermischen. Dann knapp 5 Minuten sehr heiss in der Bratpfanne mit Öl anbraten. Im Ofen warm stellen.
  • Dann im Bratsatz in der selben Pfanne Butter schmelzen und die Zwiebel dünsten. Champignons dazu geben, mitdünsten bis sie etwas weich sind und mit Weisswein ablöschen.
  • Hühnerbouillon, Rahm und Maizena zugeben und etwas einkochen lassen. Soviel Maizena beigeben, bis die Sauce sämig ist.
  • Das Quorn und die Petersilie zugeben und nochmals heiss machen.

Tipp:

  • Weissen oder wilden Reis dazu servieren oder natürlich Rösti.

Der Wein:

  • Cuvée Noir vom Rebverein Rütihof-Baden (AG)
  • Cabernet Dorsa und Pinot Noir, Barrique gereift
  • Kein Wein, den man im Laden bekommt… Klasse Aargauer Wein. Fast tintig tiefes Purpurrot
  • Gute Säure und Tannin. Generell top Balance.
  • Der Cabernet Dorsa gibt wohl viel Farbe und Kraft dazu. Bin sehr positiv überrascht vom „Vereins-Wein“!

War echt der HIT!!

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Burrata

Der Name kam mir zwar bekannt vor, aber mit (die) Burrata hatte ich noch nie was gekocht. Wusste gar nicht, was das ist, bis ich kürzlich etwas darüber las und sie dann auch prompt im Supermarkt im Käsefach fand.

Gemäss Wikipedia: Burrata ist eine Sonderform des Mozzarella … Sie hat die Form eines kleinen Säckchens, das einem Mozzarella ähnlich ist, und in dessen Innerem sich eine Masse aus Sahne und Mozzarellasträngen befindet … Und Burrata gibt’s offenbar erst seit 1956. Da wurde es per Zufall „erfunden“.

Ich finde etwas Burrata über Pasta genial. Es macht die Sauce so cremig.

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Buffalo Chicken Wings

Vor langer, langer Zeit war ich öfters in der Buffalo Region (Staat New York), nahe den Niagarafällen. Da ass ich zum ersten Mal diese Chicken Wings. Es gab sie in wahlweiser Schärfe. Für mich so scharf wie möglich. Jetzt, wo ich sie selber mache, finde ich es eher schwierig, die volle Schärfe hinzukriegen. Man kann sie zwar mit super scharfer Chilisauce marinieren, aber auf dem heissen Grill verliert sich das dann teilweise wieder. Da hilft nur, nochmals zum essen in eine Sauce tunken.

Weil’s immer noch Winter ist, hab ich heute die Wings mal nicht mit der traditionellen Blue Cheese Sauce und kaltem Dip-Gemüse serviert, sondern mit Potato Wedges (Kartoffelschnitzen) und einer Escalivada (Ofengemüse).

Buffalo Chicken Wings

USA (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 18…24 Hühnerflügel, je nach Grösse, total ca. 1.5kg
  • 1 grosses Stück Butter (ca. 50g)
  • 200g Hot Chili Sauce (z.B. 1 kleine Flasche von Heinz)
  • zusätzlich getrocknete Chiliflocken (es braucht viel Chili, damit es nach dem braten wirklich scharf ist!)

Vorbereitung:

  • In einer kleinen Pfanne die Butter schmelzen und dann die Hot Chili Sauce unterrühren.
  • Nach Belieben zusätzlich scharf machen mit Chili Flocken oder Piri Piri Sauce.
  • Bei allen Hühnerflügeln in der Mitte beim Gelenk auf der Innenseite die Haut mit einem scharfen Messer einschneiden, so dass man die Flügel strecken kann.
  • In einer grossen Schüssel das Fleisch von Hand gut mit der Marinade einreiben.
  • Mehrere Stunden im Kühlschrank marinieren. Am besten über Nacht.

Zubereitung:

  • Den Grill auf 200°C vorheizen. 2 gelochte Aluschalen einlegen.
  • Die Flügel in die Schalen geben und ca. 30 Minuten heiss braten. Dazwischen wenden. Die Haut soll kross werden und durchaus ganz leicht angebrannt. Aber nicht verbrannt!
  • Das Fleisch ist so innen herrlich saftig und zart.

Tipp:

  • Die Chicken Wings werden von Hand gegessen. Achtung: heiss!
  • Klassisch werden sie in eine Blauschimmelkäse Dip Sauce getaucht und zusammen mit rohen Karotten und Stangensellerie gegessen. Ich esse sie auch gerne ohne Dip, aber mit Salaten und gutem Brot oder eben mit Kartoffeln und Gemüse aus dem Ofen.

Blue Cheese Dip Sauce

Zutaten:

  • 200g Crème fraiche
  • 50g Mayonnaise
  • 100g Blauschimmelkäse (z.B. Gorgonzola)
  • Schnittlauch
  • 1 Prise Zucker
  • Pfeffer
  • 1 Schuss Zitronensaft

 Zubereitung:

  • Den Schnittlauch klein schneiden und ganz am Schluss unterrühren.
  • Alle Zutaten in einer grossen Schüssel mit einem Suppenlöffel sehr gut vermischen. Dabei den Käse von Hand in kleine Stücke zerbröseln und in der Sauce gut zerdrücken, so dass nur noch kleinste Käsestücke drin sind.
  • Im Kühlschrank bereithalten.
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Chow Mein (vegetarische chinesische Nudelpfanne)

Solche Nudelpfannen kochte ich schon in meinen Twen-Jahren. Hier wieder mal ein Revival – heutzutage natürlich auch gerne mal vegetarisch 🙂

Asien (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 300g chinesische Weizen-Nudeln (z.B. Mie Nudeln)
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 3 Karotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250g Blattspinat tiefgekühlt
  • 150g Champignons
  • 1…2 Peperoncini
  • 1 Daumen grosses Stück frischer Ingwer
  • geröstetes Sesamöl
  • Sojasauce
  • Fischsauce
  • Currypulver
  • 5-Gewürzpulver
  • Pfeffer

Vorbereitung:

  • Die Nudeln nach Anleitung kurz kochen. Typisch 3 Minuten. Nicht zu weich! Sofort mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Beiseite stellen.
  • Knoblauch und Ingwer klein schneiden.
  • Frühlingszwiebeln schräg in Scheiben schneiden. Eine grosse Handvoll des schönsten Grünen separat lassen und erst ganz am Schluss über die Nudeln streuen.
  • Peperoncini in Ringe Schneiden und je nach Schärfewunsch einen Teil der scharfen Kerne entfernen.
  • Karotten in ca. 3cm lange dünne Stäbchen schneiden.
  • Die Champignons rüsten, waschen, trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden.
  • Alles obige in eine Schale geben und gut mischen.
  • Den TK Spinat auftauen, das Wasser von Hand gut auspressen und zerzetteln.

Zubereitung:

  • Im Wok oder einer grossen Bratpfanne mit Sesamöl alles Gemüse ausser dem Spinat heiss andünsten, aber nicht anbrennen. Ca. 7 Minuten.
  • Mit Currypulver, 5-Gewürz und einigen Spritzern Fischsauce würzen.
  • Dann den Spinat unterrühren, etwas pfeffern und kurz mitbraten.
  • Die Nudeln untermischen und mit Sojasauce würzen. Am Schluss noch etwas Sesamöl unterrühren.
  • In eine Servierschale geben und die rohen, grünen Frühlingszwiebeln oben verstreuen.

Tipp:

  • Auf dem Teller mit Sojasauce und Sambal Oelek nach Belieben würzen.
  • Ich ziehe die Weizennudeln den Eiernudeln vor, da sie weniger verkleben.
  • Kann natürlich auch mit geschnetzeltem Huhn, Rind oder Schwein ergänzt werden. Das Fleisch dann separat im Sesamöl anbraten und gegen Schluss unterrühren.

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