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Food- und Weinblog

fast wie Weihnachten und Ostern zusammen

Meine Weinleidenschaft setzt sich ja aus mehreren Phasen zusammmen:

  • Schulung, Kurse
  • Stöbern im Web und in Weinshops
  • Weinreise Vorbereitung
  • Weinreise
  • Weine zuhause suchen und kaufen
  • Weine lagern und x-mal inventarisieren
  • Weine geniessen
  • … und natürlich auch meinen eigenen Kurlimuser Wein herstellen

Jetzt nach meiner Südamerika Reise habe ich Weihnachten genutzt, um die besten Tropfen der besuchten Weingüter aufzutreiben. Dazu liess ich mich reichlich beschenken und beschenkte mich selber auch.

Hier eine kleine Bildstrecke meiner wertvollsten Funde:

Altaïr, Viña San Pedro, Valle de Cachapoal, Chile
KAI Carmenere, Viña Errázuriz, Valle Aconcagua, Chile
Don Maximiano, Viña Errázuriz, Valle Aconcagua, Chile
Carmenere Gran Reserva, Viña Von Siebenthal, Valle Aconcagua, Chile
Arboleda Syrah, Viña Arboleda, Valle Aconcagua, Chile
Cuvée Alexandre, Viña Lapostolle, Apalta, Chile
Catena Alta, Bodega Catena Zapata, Mendoza, Argentina
Catena Viñas, Bodega Catena Zapata, Mendoza, Argentina
Adrianna Vineyard Fortuna Terrae, Bodega Catena Zapata, Valle de Uco, Mendoza, Argentina
Angelica Zapata Malbec Alta, Bodega Catena Zapata, Mendoza, Argentina
D.V. Catena Nicasia Vineyard, Bodega Catena Zapata, Mendoza, Argentina
Alta Vista Terroir Selection Malbec, Bodega Alta Vista, Mendoza, Luján de Cuyo, Argentina
Zuccardi Q Malbec, Bodega Zuccardi, Mendoza, Luján de Cuyo, Argentina
Decero Malbec, Finca Decero (Thomas Schmidheiny), Mendoza, Luján de Cuyo, Argentina
Alfa Crux, Bodegas y Viñedos Ortega Fournier, Mendoza, Luján de Cuyo, Argentina
Colomé Malbec Estate, Bodega Colomé, Valle Chalchaquí, Argentina
Altura Maxima, Bodega Colomé, Valle Chalchaquí, Argentina
Lote Especial Malbec La Brava, Bodega Colomé, Valle Chalchaquí, Argentina
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Ende gut, alles gut. Buenos Aires und Uruguay.




Meine seit Jahren erträumte und seit Monaten geplante Weintour in Südamerika ist nun weinmässig beendet. Aber ein würdiger Abschluss ist ja immer das „O“ vom „A“. Von Cafayate fuhren wir wieder zurück nach Salta. Diesmal aber nicht auf Schotterpiste, sondern auf der RN68. Einer wirklich guten Teerstrasse. Alles entlang des Rio las Conchas. Und da gibt es wieder bizarre Gesteinsformationen vorwiegend in roter Farbe. Quebrada de Cafayate heissen die bekanntesten und ersten (-26.007472, -65.813349).

 

Quebrada de Cafayate

Garganta del Diablo (Teufelshals)

Am nächsten Morgen hiess es endgültig Abschied nehmen vom schönen Ort Salta.

 

Buenos Aires ist die Hautstadt des Landes, wo wir nun fast zwei Wochen verbrachten und zudem fliegt ganz neu (erst seit wenigen Tagen) die Edelweiss Air direkt von Buenos Aires nach Zürich.

 

Eindrücklicher Blick beim Anflug auf die Riesenmetropole Buenos Aires. Landung auf dem Inlandflughafen Jorge Newbery direkt am Rio de la Plata.

 

Argentinier aus Buenos Aires (!) hatten uns während der Reise zuvor gewarnt vor Buenos Aires. Es sei schlimm und kriminell und überhaupt…. Für mich war es eine der interessantesten und angenehmsten Städte der letzten Zeit 🙂 Ich weiss nicht, wer nun ein Wahrnehmungsproblem hat …

 

Weihnachtsshopping bei draussen 35°C Eine neue Erfahrung.

Eine pulsierende Riesenstadt, die mich etwas wehmütig an das Madrid der 1960/70er Jahre erinnert, als ich als Bub mehrmals bei den Grosseltern dort war. Der Geruch aus der Metro war der selbe…

Das argentinische Parlament. Die violetten Jacaranda Bäume blühten gerade und verströmten einen phantastischen Duft in der ganzen Stadt!

Das hippe und supermoderne ehemalige Hafengebiet Puerto Madero. Da gab’s das letzte Bife de Chorizo.

… und schliesslich das Nationalheiligtum, das Riverplate Fussballstadion. Das vom Konkurrenten Boca Juniors haben wir auch gesehen.

 

Auf der Landkarte sieht es aus, wie wenn Buenos Aires am Ende einer grossen Meeresbucht liegt. Die Bucht besteht aber aus Süsswasser. Gespeist von mehreren grossen Flüssen, die rotes oder braunes Sedimentwssser mitführen. Deshalb ist die Bucht ein brauner Fluss und nennt sich Rio de la Plata. Die eine Seite ist Argentinien und die andere Uruguay. Cirka 50km breit und somit im Prinzip der breiteste Fluss der Welt.

Es reizte mich, am allerletzten Tag, einen ungeplanten Tagesausflug mit dem Schiff nach Uruguay zu machen. Die kleine Stadt Colonia del Sacramento, vis à vis von Buenos Aires, wurde uns empfohlen.

 

Einsame Strände in Colonia del Sacramento (Uruguay). In Uruguay wächst übrigens auch Wein. Die Hauptsorte ist der Tannat, ursprünglich aus der Bordeaux Region.

Und schliesslich: vom 35°C Buenos Aires in den 0°C Nebel der Schweiz. Ein ziemlicher Schock. Aber die Reise war einer der Highlights meines Lebens!!

 

¡Hasta la próxima!

 


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Cafayate




Wie wenn’s nicht genug gewesen wäre, ging es am nächsten Tag gleich weiter auf der unbefestigten RN40. Wer das nicht erlebt hat, kann es nicht verstehen: stundenlange Fahrt auf Schotterpiste in einer staubtrockenen Wildwest-Landschaft.

 

Mondlandschaften à discrétion.

Felsformationen sehr ähnlich wie in den US amerikanischen Parks. Der Pickup putzte alles weg und war der totale Hit!

Traditionell leben die Menschen hier in einfachsten Lehmhäusern wohl als Selbstversorger. Viele Häuser sind aber demoliert. Ich nehme an, dass die von den grösseren Orten (Städte kann man die kaum nennen) angezogen werden.

 

Bei Ancastaco gibt es besonders eindrückliche Felsformationen.

Nach zwei Tagen Schotterpiste fühlte sich die vor Cafayate beginnende Teerstrasse irgendwie verweichlicht an.

 

Am Ende unserer Calchaquí Safari näherten wir uns dem Zentrumsort Cafayate („Cafaschate“). Da beginnen wieder fruchtbare Ebenen u.a. mit Rebbau.

 

Früher italienisch, heute US amerikanisch. Mit grossem Restaurant. Sehr kommerziell…

Die grossen Piatelli Gebäude mit der noch grösseren Cafayate Ebene im Hintergrund.

Bodegas San Pedro de Yacochuya (-26.041531, -66.024113)

Kakteen auch hier.

Die führende Rebsorte ist in dieser Region der weisse Torrontés. Fast jeder baut aber auch noch rote Malbecs und anderes an.

Bodega El Esteco (-26.060440, -65.970508) ist gleichzusetzen mit der vor über 100 Jahren gegründeten Michel Torino Vinery. In der Schweiz ist Michel Torino Wein bekannt von Denner.

Amalaya (-26.076721, -66.002249) Wein ist ziemlich bekannt auch bei uns. Die Bodega gehört ebenfalls zur Donald Hess Gruppe und wird dort als eher preisgünstige Einstiegsvariante vermarktet.

Finca Las Nubes

La Estancia de Cafayate: Wein und Golf.

Bodegas Etchard (-26.098660, -65.970741)

 

Übernachtet haben wir dann ca. 15km südlich von Cafayate auf dem Weingut Tukma.

 

Hier hab ich zum ersten mal einen Rosé Malbec gesehen und getrunken.

Die Beeren sind hier extrem früh dran.

Altalaluna Hotel Boutique & Spa, Ruta 40 km, 4326 Tolombón (-26.191248, -65.941906)

 


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Die grosse Calchaquí Wein-Safari zu Colomé




Die kommenden zwei Tage sollten nach meinen Erwartungen sowas wie der Höhepunkt der drei Wochen werden. Sagte ich wohl auch schon bei anderer Gelegenheit, aber dies war wirklich das coolste Erlebnis. Nicht zuletzt dank unserem Toyota Truck!

Das Calchaquí Tal verläuft entlang der Anden von Norden nach Süden, etwa parallel zur Verbindung der beiden grösseren Orte Salta und Cafayate. Es liegt auf ca. 2000 bis 3000müM und ist ein extrem wildes Tal, mit praktisch alles unbefestigten Strassen, zum Teil indigener Bevölkerung und einer fantastischen Natur.

Weinmässig wird es dominiert von einem Verrückten. Dem gebürtigen Berner Milliardär Donald Hess. Aber wie immer der Reihe nach. Von Salta ging es südwärts bis zur Abzweigung in die Berge. Dann beginnt ein atemberaubender Aufstieg bis auf 3348müM zum Pass Piedra del Molino.

 

Am Anfang noch gemächlich, aber die fast 4000m hohen Berge im Hintergrund mussten wir überqueren.

 

Diese Riesenkakteen verfolgten uns die ganzen beiden Tage.

 

Die ganze Reise durch war unser wie immer von Zuhause mitgebrachtes TomTom Navi zusammen mit Dutzenden während der Reisevorbereitung notierten Koordinaten der Weg zum Erfolg. Ohne Geländewagen und ohne Navi bleibt nur die Flachland Senioren Gruppen-Busreise 😊

 

Das erste Hindernis geschafft: den Piedra del Molino, 3348müM.

Der „schwarze Berg“, wohl vulkanischen Ursprungs, ist höher als die meisten Berge in der Schweiz, aber sieht nicht so aus.

Auf der anderen Seite ging es dann sehr gemächlich runter ins Calchaquí Tal.

 

Beim Ort Payogasta (-25.050531, -66.103071) traten wir endgültig ins wilde Calchaquí Tal ein. Das argentinische Spanisch unterscheidet sich vom Salamanca Spanisch übrigens vor allem durch die vielen „sch“. Also: Paschogasta, Cafaschate etc. Hier hat Donald Hess Rebgärten auf ca. 2400müM. Und ich hatte zuhause recherchiert, dass der angeblich höchste Rebberg der Welt hier in dieser Gegend liegt (Altura Máxima, -24.956956, -65.987163). Die Flasche kostet übrigens vor Ort „nur“ CHF 90. Muss ich zuhause dann mal haben… Was liegt also näher, als in die menschenleere Steppe zu fahren. Hier half das TomTom Navi nicht mehr, aber Google-Map umso mehr. Zwar gibt es da keinerlei Handy Empfang, aber interessanterweise funktioniert die Navigation mit Google-Map perfekt, da die Karten offenbar vorher schon automatisch runtergeladen wurden.

Ich fand also den weltweit höchsten Rebberg!! Beziehungsweise die Mini-Bodega Altura Máxima. Und die liegt gemäss meiner GPS Garmin Uhr auf genau 2940müM. Es hatte Arbeiter da, die mit mir spassten, aber sie durften uns nicht reinlassen. Aber ich war glücklich wie selten. Hier waren garantiert nur extrem wenige Weinfreaks! Poco loco.

 

Der unterste der am Hang aufgereihten Mini-Weingärten auf ca. 3000müM. Die oberen waren von einer Mauer verdeckt, aber sie reichen wohl schon bis auf die offiziell genannten 3111müM hinauf.

 

Der kleine „Stützpunkt“ auf Weltrekordhöhe von Donald Hess: Bodega Altura Máxima.

 

Nun ging es das Calchaquí Tal hinunter auf der Ruta National 40. Fast unbewohnt und alles unbefestigt wie im wilden Westen. Zuerst kommt Cachi (-25.120148, -66.160069) und dann im kleinen Ort Molinos (-25.441667, -66.291290) biegt man rechts ab den Berg hinauf.

 

Die Strasse zu Colomé ist halsbrecherisch. 4×4. Zur Not wäre noch eine Diff-Sperre zum abrufen.

 

Oben angekommen bei  Bodega Colomé (Donald Hess Winery) auf 2260müM (-25.512969, -66.392546) fühlt man sich wie im Paradies. Alles grün, alles Reben, alles Exklusiv und hochwertig. Und hier durften wir eine Nacht verbringen in der super exklusiven Estancia Colomé!

 

Eingang zu Colomé.

Das einzige Mal in den drei Wochen, wo ich den Pool benutzte. Inmitten der Colomé Reben. 2260müM. Mit Sonnenkollektoren gewärmt.

Innenhof der Estancia mit 9 Luxus-Zimmern.

Ein Garten wie aus dem Bilderbuch.

Besichtigung der Bodega und persönliches Tasting nur für uns der besten Tropfen Lote Especial.

 

Nebst der herrlichen Hotelanlage und der Weinbodega ist das berühmte Museum James Turrell alleine die Reise Wert! Fotografieren strengstens verboten. Turrell ist ein US amerikanischer Lichtkünstler und das, was wir gesehen haben, ist sehr speziell aber total cool. Mit Worten nicht zu beschreiben…

 

Das Turell Museum: nur von aussen zu fotografieren.

 

Der Aufenthalt hier war ausserordentlich exklusiv und mit dem Museum ziemlich verrückt. Das Verrückteste ist aber, dass man in dieser extrem abgeschiedenen Lage so eine Oase aufbaut.

 


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Ab nach Salta




Die Provinz Salta liegt im nordwestlichen Zipfel Argentiniens und grenzt an Chile, Bolivien und Paraguay. Weinmässig gehört sie neben Mendoza zu den wichtigen und guten Gebieten. Die Lage ist zwar näher am Äquator. Die Sonne steht jetzt im November schon sehr hoch oben am Himmel. Aber viele Teile haben eine grosse Meereshöhe. Deshalb gibt es zwar starke Sonnenstrahlung aber nur mässige Hitze. Ideal für Trauben!

 

Mit Austral Airlines ging es 1:40h in die gleichnamige Hauptstadt der Provinz Salta.

 

Von der Stadt Salta waren wir sofort total positiv überrascht. Etwa so viel wie von Mendoza negativ 😊. Die Stadt mit vielen Gebäuden im spanischen Kolonialstil ist lebendig und sauber. Natürlich hat es deshalb viele Touristen, aber die bringen ja Geld.

 

Unser Hotel Salta war in Zentrum des Zentrums …

 

Einen ganzen Tag nahmen wir uns Zeit, um Salta zu erkunden und etwas zu entspannen. Wein wird in der Region der Provinz-Hauptstadt wenig angebaut.

 

Vom Cerro San Bernardo hat man einen super Blick über ganz Salta (ca. 500’000 Einwohner). Die Gondelbahn ist von Garaventa.

Inflation: Der argentinische Peso ist mittlerweile so abgewertet, dass man sich mit viel Papier rumschlagen muss, wenn keine Kreditkarten akzeptiert werden.

Blick aus dem Hotelzimmer auf die Kirche San Francisco und gleich rechts hinten der Cerro San Bernardo. Für Schulhäuser und Kirchen ist offenbar genug Geld vorhanden. Die sind in Argentinien immer sehr gut unterhalten.

 

In Salta gab’s endlich gutes argentinisches Fleisch. Die Qualität ist zwar nicht mit der in der Schweiz zu vergleichen, dafür sind die Portionen reichlich und es riecht gut nach Grill. Die Preise sind natürlich sowieso für uns fast gratis. Einzig war ich ziemlich überrascht, dass alle Speisen viel zu fad sind. Es wird wenig gewürzt. War schon in Chile so, aber in Argentinien erwartete ich feurigere Speisen. Und das ist nicht nur ein Touristeneindruck: in den Touristen Lokalen war es einiges stärker gewürzt als in den einheimischen!

 

Kulinarisch liegen Chile und Argentinien ziemlich weit hinten auf meiner Feinschmeckerliste. Trotzdem genossen wir einige super Steaks. Die Beilagen sind manchmal etwas lustig. Aber ich war hier schon sehr froh, endlich wieder mal etwas Gemüse zu kriegen 🙂

 

Die Strassen in der Provinz Salta generell und im speziellen die zu den Weingütern sind sehr einfach und grossteils ungeteert. Es wurde mir deshalb empfohlen, einen Geländewagen zu mieten. Kostet zwar viel, aber ist nachträglich betrachtet ein absolutes MUST! Mit unserem Toyota 4×4 Hilux Pickup kamen wir überall durch, wo Touristen PKW’s wohl fast verzweifelten. Die grossen Vermieter zieren sich in Argentinien. Ich fand von denen keinen 4×4 zu akzeptablen Konditionen. Die lokale Firma FitCar in Salta, die ich vorgängig im Internet fand, glänzte dann aber durch super Kundendienst, super Preis und super Fahrzeug. Kann ich sehr empfehlen!

 

Da fühlt man sich als König der Strasse! 🙂

 

Ab morgen werden mit dem Turbodiesel dann wieder Weingüter angefahren!

 


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Valle de Uco




Wie prognostiziert strahlte heute morgen wieder die Sonne über Mendoza. Der Vorteil des gestrigen Regentags waren herrliche schneeweisse Anden am Horizont! Die heutige Rundreise ging Luftlinie ca. 50km nach Süden ins Valle Uco. Die Weine sind einerseits in der total flachen Ebene und anderseits an den leichten westlichen Hängen in Richtung Anden bis auf über 1400müM.

 

Herrliche Landschaft auf der Fahrt zum Valle de Uco.

 

Gestern Abend fuhren wir kurz bei Catena Zapata in Lujan de Cuyo vorbei. Das ist der Hauptsitz. Der beste und berühmte Spitzenweinberg liegt aber im Valle Uco und heisst Adrianna Vineyard (-33.397591, -69.251129). Die Weine von hier gehören zu den besten Argentiniens. Die Parzelle zu finden war dann wieder ein kleines Abenteuer, weil wiederum nur auf Schotterpiste erreichbar. Unmittelbar angrenzend gibt es dort noch ein kleines Kloster mit 6 Mönchen und einer gut restaurierten Kirche: Monasterio del Cristo Orante (-33.394770, -69.275436).

Die drei roten Spitzenweine von Adrianna Vineyard sind (alles 100% Malbec):

  • Mundus Bacillus Terrae, ca. CHF 200.-
  • Fortuna Terrae, ca. CHF 100.-
  • River Stones, ca. CHF 120.-

 

Der Turm bei Catena Zapata Adrianna Vineyard

Blick vom Turm auf eine Parzelle des Edelgutes.

Es werden verschiedenste Sorten angepflanzt.

Monasterio del Cristo Orante

 

Am Aufstieg zu Adriannas Weinberg reihen sich mehrere schöne Weingüter an.

 

Ferrer, die Freixenet Erfinder-Familie aus Katalonien.

Huentala Wines

 

Bodega Salentein (-33.494011, -69.242990) ist bei uns bekannt für ihre Malbec Weine. Sie präseniert sich als grosse Bodega mit einer kleinen Kunstsammlung (Bilder), grossem Restaurant, Bar, Degustationsvisiten etc.

 

Heidi-Landschaft bei Salentein

 

Clos de los Siete (-33.663632, -69.194770) ist das Weingut aufgebaut von Michel Rolland, dem Bordelaiser Önologen. Auf einem Teil des Gutes existiert auch die Bodega DiamAndes, ebenfalls in französichem Besitz.

 

 

Alle diese Bodegas in der Ebene sind in der Region der drei Orte Tupungato, Tunuyan und San Carlos.

 

Bodega Zuccardi (-33.771990, -69.156212)

 

Bodegas y Viñedos O. Fournier ( -33.803616, -69.118506) wurde 2018 verkauft an die Winzerfamilie Agostino, Der Name der Bodega bleibt offenbar. Fournier ist einer meiner Lieblinge im spanischen Ribera del Duero. Das Signet der Fourniers ist der Nandus Vogel, ein u.a. in Argentinien beheimatetes Strauss ähnliches Tier.

 

Zum Abschluss in der Mendoza Region gab’s bei Fournier ein Glas Beta-Cruz. Den Alfa hab´ ich im Keller 🙂

Das Verarbeitungsgebäude gleicht einer Raumstation. Total cool, aber etwas in die Jahre gekommen. War der Renovtionsbedarf eventuell die Motivation, das Gut zu verkaufen?

Nochmals das verschneite Andenpanorama. Zurück in Mendoza sieht man die Anden nicht mehr direkt, da sie von einer vorliegenden Hügelkette verdeckt sind.

 

Morgen fliegen wir nach Salta in den wilden Norden Argentiniens!

 


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