HomeFood- und Weinblog

Food- und Weinblog

Gulasch Stroganoff

Ein Klassiker. Mit Rindshuft oder -filet.

Der hier präsentierte Bio-Wein ist ein Geheimtipp: La Solana aus Katalonien. Merlot und Tempranillo.

Print Friendly, PDF & Email

Ofenguck

Was für ein lustiger Name. Ursprünglich die schönste Art, übrig gebliebenen Kartoffelstock zu verwerten. Ein typisch Schweizerisches Gericht, das satt macht. Dazu gab’s im besten Fall viel Käse rein und Schinkenwürfel und obendrauf ein Ei pro Person. Heute lässt es sich aber beliebig aufmotzen und internationalisieren.

Print Friendly, PDF & Email

Rindfleisch Tartar

Ob es „Tatar“ oder „Tartar“ heisst, ist bei jedem Tartar-Essen ein heiss umstrittenes Gesprächsthema. Gemäss Wikipedia ist Tatar die englische (und deutsche) Schreibweise und Tartare die französische. Und die Schweizer halten sich an keines von beidem und schreiben Tartar. Dem Gaumen ist das aber egal.

Ich mache Tartar aus einem hochwertigen, tiefgefrorenen Set (Malbuner) aus dem Supermarkt. Da hat’s das Fleisch drin und eine Sauce. Letztere ergänze und verfeinere ich dann noch mit klein geschnittenen Silberzwiebeln, Kapern und Essiggurken sowie mit Cognac und Pfeffer/Chili. Alles in einer grossen Schüssel gut verrühren und auf den Tellern zu schönen Häufchen formen. Dazu kann ein passendes Töpfchen als Form dienen.

Mit Silberzwiebeln, Essiggurken, Cherrytomaten und Kapern dekorieren. Und als Beilage entweder Toast oder Pommes. Ich bevorzuge letzteres. Auch diese aus dem Tiefkühler und im Ofen gebacken. Fast ein richtiges „Fertiggericht“, aber sehr sehr lecker. Besser als im Restaurant.

Print Friendly, PDF & Email

Paella Rodolfo

Von vielen alt überlieferten Gerichten wird erzählt, es gebe davon so viele Varianten wie Grossmütter im Land. Die Paella ist wohl auch so eines. Deshalb hier meine persönliche Rodolfo Version. Was ist speziell daran?

  • all-in-one: Kaninchen, Meeresfrüchte, Gemüse

Die Paella koche ich in einer sehr grossen Bratpfanne auf dem Herd oder im Sommer in einer Gusspfanne auf dem Holzfeuer.

Print Friendly, PDF & Email

Ärger mit Korken!

Nach meiner Erfahrung ist die Weinqualität schon in den meisten Fällen eine Funktion des Preises. Selbstverständlich nicht linear und mit Ausnahmen. Aber wenn man einen 30-fränkigen Wein kauft, kann man mit grosser Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die objektive Qualität (Balance, Länge, Intensität und Körper) gut ist. Umso ärgerlicher sind die Korkenriecher („Zapfen“). Und die treten bei teuren Weinen oder mindestens bei mittel teuren nach meiner Erfahrung mindestens so häufig auf wie bei Billigweinen. Und nicht seltener als vor langer Zeit. Also kaum eine Verbesserung.

Nur: die teureren lagerten mindestens bei mir jahrelang im Keller (bei besten Verhältnissen). Und ich notiere bei jedem Wein, wo ich ihn kaufte. Aber ein Kassenzettel von einst ist natürlich nicht mehr vorhanden. Also keine Rückgabe möglich. ÄRGER pur! Und wenn man Besuch hat und dann zuwenig Flaschen vom selben Wein – noch mehr ÄRGER. Da ich ziemlich viel Wein trinke und vor allem auch immer wieder neue, habe ich das subjektive Empfinden, dass ich oft – zu oft – „Zapfenweine“ habe. Ich sehe schon lange nicht mehr ein, weshalb man Kork-Zapfen verwendet. Sogar Spitzen-Önologen geben heute zu, dass jeder andere Verschluss besser ist. Die Mär mit Sauerstoffaustausch etc. ist sowieso längst widerlegt worden worden. In Australien werden Spitzengewächse mit Schraubverschluss versehen. Bitte liebe Winzer: schliesst Euch diesen Pionieren an!

Über die Ursache der Korkenriecher gibt’s verschiedene Theorien. Die eigentlichen Moleküle sind bekannt. Aber woher diese den Weg in den Wein bzw. Korken finden, ist weniger klar. Früher sagte man, das kommt aus schlechten Korken. Heute besteht auch die Theorie, dass die Ursache im Wein ist und dann erst in der Flasche in den Korken gelangt. Der Korkzapfen ist jedenfalls schlussendlich der Endtäter.

Ärger mit Korkenriecher: der teure Remelluri Reserva ungeniessbar – der billige Protos mit Kunststoffkorken

Diesmal bei einem meiner absoluten Lieblinge: Remelluri Reserva (Rioja) „lupfte es mir den Hut“. Da habe ich zum Glück persönlichen Kontakt zum Lieferanten und werde die Flasche anstandslos ersetzt kriegen. Aber aus Wut suchte ich in meinem Keller einen bewusst „billigen“ Ribera del Duero. Und aha: er hatte einen Kunststoffkorken. Und somit garantiert keinen Korkenriecher. Nehmt Euch in Acht, ihr konservativen Winzer! Die Verschlussrevolution kommt.

Print Friendly, PDF & Email

Entenbrust vom Grill

Ente ist doch mal etwas Abwechslung. Die Zubereitung ist ähnlich wie das vorher beschriebene Rindfleisch. Aber die Garzeit ist viel kürzer. Am Schluss soll das aufgeschnittene Stück etwa gleich rosarot sein wie beim Rinds-Entrecõte.

Typisch bei der Ente ist das Fett auf der Oberseite. Man schneidet es zum grillen sorgfältig kreuzweise ein. Beim Essen wird es dann weggeschnitten. Nach kurzem Anbraten werden die Filets in Alufolie gepackt und sachte gegart.

Der heutige Wein ist ein edler Pago (also Lagen-) Wein aus dem Hochplateau des Ribera del Duero.

Print Friendly, PDF & Email
Wird geladen...
Print Friendly, PDF & Email