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Ich bin Schweizer. Spanien ist meine zweite Wurzel. Rodolfo ist mein Pseudonym. Wäre ich nicht Ingenieur und Unternehmer geworden, würde ich am liebsten als 3-Sterne-Koch oder als Winzer arbeiten.

Tapas sind meine Leidenschaft. Was liegt also näher, als auf meinen Spanienreisen Tapas-Rezepte zu suchen und dann zuhause auszuprobieren? Erst wenn ich sie mehrmals zubereitet und optimiert habe, werden sie freigegeben und fotografiert. Und zu jedem Tapa ein spanischer Top-Wein aus meinem Keller – meine zweite Leidenschaft. Wein pflanze und keltere ich auch selber. Aber da ist noch ein weiter Weg bis zu meinen Vorbildern.

Die Tapas in diesem Blog sind alles traditionelle spanische Spezialitäten aus den verschiedenen Regionen des Landes. Der Blog ist gegliedert in Tapas mit Fleisch, Fisch und Gemüse. Zudem sind ein paar Tapas Saucen dabei. Crossover-Tapas aus allen Herren Ländern, wie sie heute oft serviert werden, mögen auch gut schmecken, aber sind für mich keine Tapas und haben deshalb in meinem Blog nichts zu suchen.

Tapas sind Häppchen. Man kann sie als Vorspeise servieren. Ich koche sie aber meistens als ganze, grosse Mahlzeit für möglichst viele Gäste. Die in den Rezepten angegebene Menge bezieht sich auf eine volle Mahlzeit für 4 Personen und die Annahme, dass mindestens 6 verschiedene Tapas zubereitet werden. Eine Tapas-Party kann lange dauern. Ich stelle die warmen Tapas in den Ofen und serviere sie nacheinander. Dazwischen bleibt viel Zeit für Wein und Wort.

 

Allgemeines zu Tapas

Tapas wirken klein, da sie ja nur Rationen sind. Die Herstellung ist aber bei einigen recht aufwendig und fast wie für eine ganze Mahlzeit. Deshalb kann die Vorbereitung einer wirklich tollen Party mit vielen verschiedenen Tapas mehrere Stunden dauern. Zum Tapas selber machen braucht es also schon eine gute Portion Kochbegeisterung.

Viele Tapas kann man im Voraus herstellen, im Kühlschrank kaltstellen und wenn die Gäste kommen, im 80°C Ofen gut aufwärmen. Das dauert dann schon seine Zeit. Die meisten kalten Tapas schmecken sogar am zweiten Tag wesentlich besser, da die Aromen dann ganz eingedrungen sind.

Über die Herkunft und die Bezeichnung „Tapas“ wurde schon (zu) viel geschrieben. Ob unsere Tapas ursprünglich als Bier- bzw. Weinglasdeckel dienten, ist für mich wenig relevant. Die hier beschriebenen Tapas sind auf jeden Fall anspruchsvolle Küche.

Die meisten Tapas haben gewisse Zutaten gemeinsam. Knoblauch, Olivenöl und Salz gehören fast bei jedem dazu. Chilipulver ist auch verbreitet. Die Spanier verwenden im Gegensatz zum Beispiel zu den Italienern relativ wenig traditionelle grüne Küchenkräuter. Höchstes Petersilie und Rosmarin. Hingegen finden wir mehr arabische Gewürze wie Koriander, Kreuzkümmel oder Fenchelsamen. Teigwaren sind in der Tapas Küche tabu. Sie werden auch sonst in Spanien wesentlich seltener gekocht. Stark verbreitet sind Kartoffeln in verschiedensten Varianten.

Serviert werden Tapas in eher kleinen Schalen. Typisch sind die tönernen Cazuelas, die bei uns auch erhältlich sind. Genau so schön sieht es aber auch in weissen Schalen aus, wie sie wohl jeder im Küchengeschirr hat. Die Präsentation der Tapas ist natürlich sehr wichtig, isst man doch viel auch mit dem Auge.

Spanier trinken sowohl Bier als auch Wein zu Tapas. Da ich ein Faible für spanischen Rotwein habe, stelle ich zu jedem Rezept einen entsprechenden Wein vor, den ich besonders mag. Alle Weine sind in der Schweiz erhältlich. Weltweite Bezugsquellen findet man aber heute einfach im Internet.

 

Cazuela Blog

 

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